„Sea Art” trifft Bunker:
Blaues Licht wie in den Untiefen des Meeres, gepaart mit textilem Gewebe an Wänden, die wie Felsen wirken: Besucherinnen und Besucher tauchen hier ein in die Illusion eines Korallenriffs. Der im zweiten Weltkrieg erbaute Bunker, in dem das Museum für Textile Kunst (MFTK) zu Hause ist, bildet den Kontrast zur zarten Ästhetik der Kunstwerke von Jérémy Gobé. Er stellt sein Werk erstmals in Deutschland und exklusiv in Kooperation mit dem MFTK aus.
Gobé entdeckt: Korallen lieben Spitze.
Die Farbenpracht und Formenvielfalt der Korallen faszinieren Gobé schon lange – ebenso interessiert ihn traditionelles Handwerk wie Klöppelspitze. Als er die Spitze entdeckt, trifft es ihn wie ein Blitz: Das besondere Muster ähnelt der Struktur von Korallen. Spitze ist aus organischem Material – ob die Larven der besonderen Meerestiere sich auf Spitze ansiedeln könnten? Ein Experiment in einem Meeresaquarium bringt Gewissheit: Tatsächlich siedeln sich die Larven der Korallen an.
Das Projekt „Corail Artefact”:
Aufgrund der positiven Ergebnisse gründet Gobé 2019 „Corail Arte-fact”, um einen Beitrag zur Rettung der Korallenriffe zu leisten. Das Projekt verbindet Kunst, Wissenschaft, Forschung, innovative Technologien sowie Unternehmen der Meeresaquaristik und Bildung miteinander. Aktuelle Tests im französischen Meereszentrum Nausicaá zeigen: Alle Arten von Korallen lieben die Struktur der Spitze.
Förderer der Sonderausstellung:
AKB Stiftung, Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Deutsch-Französische Gesellschaft Hannover e.V., Gundlach Stiftung, Hannover Rück Stiftung, Hannover Sachgebiet Stiftungen Geistliches Lehnregister, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Kirchlicher Entwicklungsdienst der evangelisch-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannover (KED), Klosterkammer Hannover, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Hannover, Roehse-Ausbau GmbH & Co. KG








