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Museum für textile Kunst

Austellung zur Zeit:

Mode von 1900 bis 1980

29. 03.2022 bis 31.08.2022
In der Spanne eines Menschenalters wechseln sich schillernde Dekadenz und Lebensfreude ab mit Zerstörung und bitterer Kleingeistigkeit.
Ein Weltkrieg schafft Leid und Armut, kaum überlebt folgen die Goldenen 20er Jahre. Josephine Baker bringt den Charleston nach Deutschland, dann aber fallen die Fransen von den Partykleidern.

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MUSEUM FÜR TEXTILE KUNST

Das MUSEUM FÜR TEXTILE Kunst in Hannover zeigt eine einzigartige Sam­mlung von auf­wendigen Tex­tilien und kost­baren Hand­arbeiten aus aller Welt.

Die Reise zu den Textilien führt durch die verschiedensten Epochen und Ländern.
Collagen aus hoch­wertigsten Couture-Stoffen sind zu atem­beraubenden Raum­teilern ge­arbeitet. Aufwendige Abendkleider aus den Modemetropolen wie New York die 20iger bis 50iger Jahre, aus Paris reinseidene Chiffons der 20iger Jahre , aber auch Haute Couture der 50iger Jahren aus Hannover.

Indien mit den gold-durchzogenen Hochzeitsaris auf dem Hampy-Webstuhl hergestellt , Paithanis aus Benares und wert­vollste Hand­arbeiten. Weiter nach Cashmere, riesige Tücher vor 200 Jahren gestickt und gewebt. Afghanistan, die bunte Welt der Bhutanesen, die feinsten Seiden handgestickt, rechts wie links aus China. Tempelschmuck. Longhis aus Burma der 20iger Jahre dem Wellen­tempel nach­em­pfunden, reinseidene Ikats gold-durchzogen aus Thailand. Ikats aus Bast und Ananasseide von den Philippinen, Klei­dung aus Baum­rinde gewebt für die Hulatänze in der Süd­see, hand­gemalte Kimono­rollen aus Japan sowie die wundervollen Kaftane aus dem Orient. Gezeigt werden in dieser Sammlung auch europäische Stoffe, aus dem 17. Jahrhundert Venedig-Stickereien, Chinee-Jackards aus Lyon, sakrale Brokate und Seiden­tapeten aus den Peters­burger Werk­stätten.
Aber auch technische Textilien und Ausrüstungen sind zu sehen. Ein Expeditions­anzug für die Durch­querung des ewigen Eises in Grön­land, Welt­raum­kleidung und eine Licht­show.

Über 400 m² bei 4 m hohen Wänden sind dekoriert. Eine Führung dauert ca. 1 Std.

Vergessen Sie für eine Weile den Alltag und tauchen Sie ein in einen Rausch aus Form und Farbe.
Die Vielfalt der Textilien beschreibt eine Reise durch die innere und äußere Welt. Die verwendeten edlen Textilien sind weit mehr als bloße Optik, sind sinnliches, anrührendes Erlebnis. Neben der Flut aus Farbe verlocken Ornament und Muster das Auge, streicheln Kontraste die Fantasie. Große Bilder voller kleiner Bilder schicken das Auge auf Reisen, auf eine Entdeckungstour der Details. Doch es gibt nicht nur Grund zum Staunen, auch viel Wissenswertes wird vermittelt. Sich kleiden gehört zu den elementaren Bedürfnissen der Menschheit. Vom reinen Schutz vor Umwelt­einflüssen hat sich Kleid­ung im Verlauf der Jahr­hunderte zu einem Aus­drucks­mittel sozialer Zug­ehörig­keit entwickelt und ist damit heute auch ein Teil von nonverbaler und visueller Kom­munikation.

PRESSE

Das Museum in der Presse

Das Museum für textile Kunst hat einen wunderschönen Beitrag in der Nobilis Ausgabe 10 – 2020  bekommen. Diesen könnt Ihr auf den Seiten 30-32  lesen.

nobilis – people, lifestyle, art – Oktober 2020, Seiten 30-32

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